Da die erforderliche Untersuchung mit einer Strahlenbelastung einhergeht, macht es keinen Sinn, alle Menschen ohne Beschwerden oder Symptome zu screenen.
Der bedeutendste Risikofaktor für die Entstehung eines Lungenkrebses ist das Rauchen. Das Risiko ist umso höher,
- je früher man anfängt,
- je länger man raucht und
- je mehr man raucht.
Somit ist es zunächst sinnvoll, die Menschen zu untersuchen, die ein hohes Risiko für Lungenkrebs haben. Dies sind etwa starke Raucher in höherem Lebensalter. Bei der Risikoeinschätzung spielen der Zigarettenkonsum pro Tag und die Jahre, die man geraucht hat eine Rolle, bei ehemaligen Rauchern zusätzlich die Zeit seit dem Rauchstopp.
Natürlich gibt es auch andere Risikofaktoren und auch Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs. Somit ist damit zu rechnen, dass künftig auch andere Faktoren den Einschluss in das Screening-Programm erlauben.